Dies ist ein Projekt mit Kindern

 
Erfahrungsfelder:
Beim Bau einer mongolischen Jurte gibt es die vielfältigsten Erfahrungsfelder, bei welchen die Kinder in ihrer Entwicklung gestärkt, unterstützt und gefördert werden können.
Sinneserfahrungen:
Gemeinsam ziehen die Kinder immer wieder in den Wald, um die Stangen für die Wände und das Dach auszuforsten. Der Geruch des Waldes, verschieden je nach Wetter und Jahreszeit, der Kontakt mit feuchtem und trockenem Holz oder Waldboden, sich durch Gebüsch und Gestrüpp schlagen, ein junges, gefälltes Bäumchen hinter sich her schleppend.....dieses und vieles mehr bietet den Kindern ein reiches Spektrum an elementarer Sinneserfahrung.
Später, beim Filzen der großen Wand- und Dachfilze werden ganz andere Erfahrungen möglich sein:der Umgang mit Wasser, Schafwolle und Pferden, dazu das Holzfeuer im alten Waschkessel für das heiße Wasser,stellt ein Pendant zur etwas gröberen Waldarbeit dar.
Unterstützung der motorischen Fertigkeiten:
Fällen junger Bäume im Wald, Umgang mit Säge und Schnitzmesser bei der Bearbeitung der Stangen, Handhabung einer Bohrmaschíne, genaues setzen der Bohrlöcher, verschnüren der Stangen, kardieren und Filzen - alles schult das grob- und feinmotorische Geschick, welches bekanntlich wesentlich für die Ausbildung des Gehirns verantwortlich ist.
Soziales Lernen:
Ein so großes Projekt wie der Bau einer Jurte ist nur durch gemeinsames Arbeiten möglich. Die Zusammenarbeit von Schülern untereinander ,Elternunterstützung und Miteinbeziehung Klassenübergrifender Helfer stellt ein reiches Erfahrungsfeld an sozielem Miteinander dar. Später soll die fertige Jurte die Klasse während ihrer 12-jährigen Schulzeit als "Behausung" für gemeinschaftliche Unternehmungen begleiten. Neben den genannten Aspekten stehen noch viele weitere Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten in Zusammenhang mit dem Bau und der Weiterverwendung der fertigen Jurte.
 
Lassen Sie ihrer Phantasie freien Lauf ins Land der grenzenlosen Möglichkeiten......